Liebe Besucher unserer Website, wir freuen uns, dass Sie in unseren Blog geschaut haben und möchten das Thema der Kalksteinsockel von Verwaltungsgebäuden fortsetzen. Wie bereits erwähnt, sind die physikalisch-chemischen Eigenschaften verschiedener Kalksteine eng miteinander verbunden, und das endgültige Ergebnis der Nutzung eines bestimmten Kalksteins kann nach einiger Zeit im realen Leben beobachtet werden. Der Sockel ist die vertikale Fläche der Gebäudefassade, die am stärksten der aggressiven Außenumgebung ausgesetzt ist. Man kann annehmen, dass die „härteren“ Nutzungsbedingungen eher bei den horizontalen Platten der Eingangsbereiche von Gebäuden außen und innen vorliegen. Der Hauptkritische Faktor ist die chemische Einwirkung von Salzwasser und die physikalische Einwirkung von abwechselndem Gefrieren und Auftauen. In diesem Artikel möchten wir einen Vergleich zweier Kalksteine zeigen, von denen einer jurassisch ist und der andere unbekannt und nach dem Prinzip der bloßen Präsenz im architektonischen Konzept des Verwaltungsgebäudes und entsprechend paralleler Nutzung unter gleichen Bedingungen ausgewählt wurde. Wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass dieser Artikel nicht das Ergebnis eines direkten Vergleichs von Jurakalkstein mit einem Konkurrenzgestein durch Labortests im Rahmen eines wissenschaftlichen Experiments ist, sondern lediglich eine Beschreibung einer zufälligen Beobachtung des Endergebnisses einer realen Außennutzung. Wie aus den Fotos des vor etwa 6 Jahren in Betrieb genommenen Gebäudes ersichtlich ist, ist die erste Platte aus Jura-Marmor (die unterste zur Erdoberfläche hin) teilweise beschädigt und weist deutliche Anzeichen von Zerstörung auf. Bei dem anderen Kalkstein treten ähnliche Zerstörungen bereits auf der zweiten Plattenebene und manchmal auch höher auf. Unserer Meinung nach kann man unter Berücksichtigung der gesamten Nutzungsdauer des Gebäudes und der gleichen Bedingungen auf die physikalisch-technischen Eigenschaften dieser Kalksteine schließen. Ein Stein, dessen Zerstörungsprozess auf die zweite oder teilweise sogar dritte Plattenebene von der Erdoberfläche übergegangen ist, hat auf die gesamte Nutzungsdauer des Gebäudes gesehen eine geringere Haltbarkeitsreserve. Leider lässt sich der Kunde bei der Entscheidung für die Wahl von Naturstein für die Fassadenverkleidung nicht immer von objektiven Daten zur Haltbarkeit des jeweiligen Natursteins leiten, sondern unterliegt eher der wirtschaftlichen Komponente des Auswahlkriteriums. Wir begegnen solchen Entscheidungen in der Regel, nachdem wir Ausschreibungen verloren haben, aber nach einiger Zeit kommt der Dialog wieder in Gang, diesmal jedoch mit den Organisationen, die das Gebäude betreiben. Natürlicher Jurakalkstein kann im Allgemeinen sogar im Sockel von Verwaltungsgebäuden verwendet werden, jedoch müssen technische und chemische Methoden zu seinem Schutz vor Zerstörung eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es unbedingt erforderlich, die Primärquelle (den Steinbruch, in dem der Jura-Stein abgebaut wird) zu konsultieren, um das Veredelungsmaterial für das jeweilige Projekt auszuwählen.
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